Vorher/nachher Bild von dem Gericht Haehnchensteak mit mediterranem Nudelsalat vor der Bearbeitung mit Photoshop cc und danach
Photoshopping Food Photos

Photoshopping Food Photos: Hähnchenschenkel vom Grill

Die Auswahl des Untergrunds:

Das leckere, gegrillte Hähnchensteak mit dem mediterranen Nudelsalat liegt auf einem eckigen Teller. Daher suchte ich nach einer korrespondierenden Unterlage und hatte Bento-Boxen im Sinn, ohne eine solche wirklich verwenden zu wollen. Ich empfand die gewählte Unterlage augenblicklich als passend. Im Original ist sie rotbraun.

Freistellen mit Photoshop:

Wie fast immer verwendete ich das Pfadwerkzeug, um den Teller zu umranden. Ich arbeite mit diesem einfach genauer und die jeweiligen Punkte lassen sich ziehen und rücken, bis man wirklich mit der Auswahl zufrieden ist.

Perspektivische Verformung mit Photoshop:

Als ich den Teller auf den Untergrund übertragen hatte, merkte ich, dass ich beim Fotografieren das Handy nicht so gerade gehalten hatte, wie ich es mir gewünscht hätte. Der Teller war unten schmaler als oben. Mit dem Werkzeug bearbeiten -> perspektivisch Verformen ließ sich dieser Schnitzer wieder korrigieren.

  1. Schritt: Die vier Ecken des Werkzeugs auf die vier Ecken der Grafik legen. Das lässt sich mittels Klicken und Ziehen bewältigen.
  2. Schritt: Oben in der Auswahlleiste auf das zweite Gitter-Icon klicken. Dann die Ecken der Grafik so ziehen, bis man zufrieden ist. Danach das Häkchen in der Auswahlleiste des Werkzeuges betätigen.

Damit hatte ich den Teller schnell in die richtigen Proportionen gebracht.

Vorher/nachher Bild von dem Gericht Haehnchensteak mit mediterranem Nudelsalat vor der Bearbeitung mit Photoshop cc und danach

Die Grafik scharfzeichnen:

Eigentlich war das Bild schon ziemlich scharf, denn ich hatte beim fotografieren zum Glück die richtigen Lichtverhältnisse. Ein bisschen mehr Schärfe geht immer, erinnerte ich mich aus einem YouTube Video zum Thema Scharfzeichnen. Also kopierte ich die Ebene mit dem Teller und aktivierte für die obere Ebene Filter -> Camera Raw. Mit diesem Filter hatte ich schon einige Male mit mehr oder weniger gutem Ergebnis herumgespielt. Ich finde ihn sehr verwirrend und selbst nach mehreren YouTube-Video Konsultationen ist die Bedienung dieses Filters für mich mehr eine Art Versuch und Irrtum Abenteuer.

In diesem Fall klappte es aber. Ich klickte auf das Icon mit den beiden Dreiecken und schob den Betrag-Regel nach rechts, bis die Nudeln gestochen scharf waren. Nun wurde natürlich das Gemauschel vom Teller schärfer, was ich nicht haben wollte. Der sollte schön satiniert bleiben. Aber das hatte ich ja vorausgesehen und vor der Veränderung eine zweite Ebene mit dem Teller kopiert.

Der Radiergummi von Photoshop:

Der Radiergummi ist ein feines Werkzeug. Mit diesem habe ich also dann die Stellen des Tellers auf der oberen Ebene wegradiert, die mir zu scharf erschienen. So wurde der Teller wieder satiniert. Außerdem habe ich die untere Ebene noch etwas dunkler gemacht:
Bild -> Korrekturen -> Helligkeit/Kontrast

Damit blieben auf der oberen Ebene die Nudeln und das Fleisch schön hell, während auf der unteren Ebene die Lichtreflektion auf dem Teller abgemildert wurde.

Das Abwedler Werkzeug von Photoshop:

Damit habe ich noch den kleinen Haufen gehacktem Rucola etwas aufgehellt, damit dessen Grün besser akzentuiert wird.

Der Ebenenstil Schlagschatten:

Wenn man das Werkzeug erst einmal begreift, ist die Sache mit dem oft auch schon schnell geritzt. Das Werkzeug hat ein kleines Rädchen, mit dem man den Schlagschatten nach dem Lichteinfall drehen kann und er so natürlich wirkt. Den Schattenwurf des Tellers auf dem Untergrund habe ich dem Originalbild nachempfunden. Man muss übrigens vorher die obere mit der darunter liegenden Ebene reduzieren, sonst schattiert man natürlich auch die Radiergummi-Linien, die man ja nicht sehen soll.

Den Untergrund einfärben:

Nun war ich recht zufrieden mit meiner Arbeit und stellte den Blogpost dann auch online. Aber mir gefiel am Ende die Farbe des Bretts nicht. Also habe ich über dem Brett eine Ebene hinzugefügt, diese grün gefärbt und dann Farbton eingestellt. Damit verbindet sich die Farbe der einen Ebene mit der Struktur der darunter liegenden (warum auch immer). Ich verstehe nix von den mathematischen Prozessen, die hinter der Software Photoshop CC stecken. Ja, ich würde das gerne besser verstehen, aber leider bin ich ein Photoshop Amateur und ich habe weder Zeit noch Geld, Grafikgestaltung zu studieren. (Und ob die einem dann diese Software in aller Tiefe erklären? Hilft einem das überhaupt bei der Grafikgestaltung?)

Auf einem schwarzen, viereckigen Teller liegt ein gegrilltes Hähnchensteak. Dazu wird Nudelsalat aus Gobetti gereicht. Der Nudelsalat ist mit Cocktailtomaten und Minimozarella angereichert und mit gehacktem Rucola und Kürbiskernöl vermengt.

Link zum Rezept

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