Quadratische Grafik von Pelmeni mit Minzrahm vorher/nachher Vergleich Einsatz von Photoshop
Photoshopping Food Photos

Eigene Food Photos mit Photoshop und Stockphotos bearbeiten

Weshalb ich meine eigenen Food Photos mit Photoshop und Stockphotos bearbeite.

Photoshop Übungen und das zugrundeliegende Bildmaterial:

Ist euch schon einmal aufgefallen, dass bei den Photoshop Tutorials fast immer hervorragendes Bildmaterial verwendet wird? Hässliche Alltagsfotos wie meine habe ich praktisch noch nie gesehen. Wahrscheinlich muss das so sein, damit die Tutorials und Videos funktionieren. Denn wenn das Foto zu schlecht ist, dann stellt sich auch der Aha-Effekt nicht so ohne Weiteres ein. Es ist um so viel schwieriger, aus einem hässlichen Foto ein ansprechendes zu zaubern, als ein gutes noch ein bisschen schöner zu machen.

Ich arbeite eben mit dem Material, was mir zur Verfügung steht plus Bildern von Depositphotos, um das Deko-Chichi in Szene zu setzen.

Mangelnde Geduld:

Offen gestehe ich auch, dass ich es mit den gestellten Fotos versucht habe – mit mäßigem Erfolg. Meine Küche ist klein, ich räume nicht gerne auf und mir fehlt auch einfach die Geduld, Chi Chi besonders dekorativ zu arrangieren, um daraus Food Photos zu zaubern, die kleine Kunstwerke darstellen.

Ganz ehrlich:

Auch nach so vielen Jahren, die ich schon einen Kochblog führe (mit frustrierten Pausen), mag ich es eigentlich lieber, wenn ich den Teller à la gestresst Hausfrau arrangiere und nicht superduper-schön und strategisch ausgeklügelt für Instagram oder um sie an Supermarktketten zu verkaufen, die damit ihre Rezeptsammlungen bebildern. Mir ist schon klar, dass solche Archive keine bewusst laienhaften Fotos gebrauchen können. Sie wollen verkaufen und das kann man nur mit “schönen” Bildern. Ich glaube, es gibt nicht mehr viele Kochblogs mit Laienfaktor.

Die Idee im Sabbatical:

Ich habe mir ungefähr ein Jahr Pause vom Bücherschreiben genommen (2019) , weil ich total erschöpft war und mich damit nur noch gequält habe. Außerdem verspürte ich das Bedürfnis, mich künstlerisch weiterzuentwickeln. Also habe ich mir bei YouTube ein paar Videoanbieter rausgesucht, die wunderbare Photoshop-Tutorials anbieten. Bei ihnen habe ich viel gelernt, was ich für die Gestaltung von Buchcovern mitnehmen konnte. Mein Übungsmaterial waren meine eigenen Food Photos, die ich über die Jahre geschossen hatte und deren Qualität sehr gemischt ist. Mein Abo bei Depositphotos lief weiter und mein Guthaben summierte sich. Also dachte ich eines Tages: Nimm schöne Bilder von Depositphotos als Tischplatte und stelle deine eigenen Gerichte darauf.

Wo mir die Geduld beim Arrangieren des Chi Chis im realen Leben fehlt, fällt es mir erstaunlicherweise leichter, stundenlang mit Photoshop zu arbeiten und aus verschiedenen Bildelementen ein neues Motiv zu gestalten. Das kommt meinen Food Photos zugute und die dabei erlernten Skills kann ich auch beim Erstellen von Buchcovern und Werbegrafiken für meine Romane gebrauchen.

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