Bild einer gezeichnete, schwarzen Katze, die in einem gelben Umzugkarton sitzt
Erfahrungsberichte

Mein Erfahrungsbericht: Blogger Blog nach WordPress umziehen (Teil 3)

Die SSL-Verschlüsselung oder wie aus http ein https wird – der vertrottelte Weg:

Mich mehrmals aus dem WordPress Admin-Bereich ausschließen, das kann ich – seufz. Heutzutage gehört es ja zum guten Ton, jede noch so profane Homepage in einer verschlüsselten Variante anzubieten. Egal, ob das Sinn macht oder nicht. Die Verschlüsselung ist dazu gedacht, auf sicherem und nicht ausspionierbarem Weg persönliche Daten auf einer Webseite einzugeben und zum richtigen Empfänger zu übermitteln. Sei es, weil man am Internet-Banking teilnehmen möchte, in einem Webshop etwas kauft oder sich in einer Community tummelt und sich dort mit einem Passwort anmeldet.

Mein Kochblog ist nichts davon. Die Einzige, die sich hier anmeldet, bin ich. Auch für die Kommentare muss man sich nicht auf diesem Blog anmelden. Dennoch habe ich mich widerwillig entschlossen, für Kochen mit Carmen eine SSL-Verschlüsselung anzubieten. Denn die kleinen Google Crawler sollen einen guten Eindruck von meinem Kochblog bekommen, wenn sie darüberkrabbeln. (Okay, die Crawler bewerten wohl nix, aber der Google Algorithmus schon.)

Naiv, wie ich manchmal bin, habe ich in den Einstellungen -> Allgemein den Blog von http nach https geschaltet. Im Hinterkopf warnte mich mein Instinkt bereits, dass es so einfach nicht sein kann und ich einen Fehler begehe.

War es auch nicht. Wieder einmal hatte ich mich aus dem Admin-Bereich ausgesperrt. Wer so trottelige Dinge veranstaltet, sollte besser einen Notausgang (oder hier: Noteinstieg) haben. Erst einmal Kaffee trinken, dachte ich mir und holte mir einen aus der Küche. Dann habe ich mich bei Strato eingeloggt, rief die Datenbank auf und schaute ganz vorsichtig nach. Ja, ich fand die Stelle, in der die entsprechende Information hinterlegt war. Mutig klickte ich mich da hinein und änderte das https wieder in http. Das hätte natürlich auch schief gehen können. Ich kenne mich mit Datenbanken nur rudimentär aus. In diesem glückte mir aber die Änderung ohne weitere Dusseligkeiten und ich bekam wieder Zugang zum WordPress Dashboard.

Grummelnd suchte ich bei Strato nach einem Weg, wie ich an eine SSL-Verschlüsselung komme. Wie ich bereits befürchtete, kostet das Zertifikat Geld. Ja, das erste Zertifikat erhält man bei Strato kostenfrei, aber Kochen mit Carmen ist meine zweite Domain. Zum jetztigen Zeitpunkt (Juni 2019) kostet das Zertifikat bei Strato 0,50 € pro Monat im ersten Jahr und danach 3,00 €.

Himmel! Das sagt einem vorher auch niemand. Klar, wer jeden Tag Homepages für Kunden anmeldet, der weiß so etwas. Aber diese Kosten hatte ich nicht eingeplant. Na ja! Augen zu und durch.

Die Bestellung des Zertifikats bereitete keine Schwierigkeiten. Nachdem es freigeschaltet worden ist und ich bei Strato noch die gewünschte Umleitungsmethode aktiviert hatte, konnte ich endlich in den WordPress-Einstellungen von http nach https umstellen. Das lief dieses Mal nun sauber und ohne Komplikationen ab.

Fortsetzung folgt …

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